Beueler Liberale wählen neuen Vorstand

28. März 2011

Am 16. März 2011 fand der diesjährige Parteitag des FDP-Ortsverbands Bonn-Beuel statt. Neben 22 stimmberechtigten Mitgliedern des Ortsverbands kamen zahlreiche Gäste aus anderen Ortsverbänden, die stellvertretende Vorsitzende der Bonner JuLis sowie der Kreisvorsitzende der FDP Bonn im Restaurant Haus am Rhein zusammen.

Die bisherige Vorsitzende des Ortsverbands, Zehiye Dörtlemez, zog in Ihrem Geschäfts- und politischen Bericht ein positives Fazit des vergangenen Jahres. Neben der im März vergangenen Jahres gestarteten Veranstaltungsreihe „Liberaler Themenabend“ mit Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen wurden eine Veranstaltung zu Pützchens Markt mit dem ehemaligen Innenminister Dr. Ingo Wolf, ein Weihnachtsstammtisch, ein Neujahrsbrunch sowie das traditionelle Aschermittwoch-Fischessen der Beueler Liberalen durchgeführt. Die Mitgliederzahl ist auf hohem Niveau stabil geblieben.

Der Kreisvorsitzende der Bonner FDP, Werner Hümmrich, dankte Zehiye Dörtlemez, die auf eigenen Wunsch nicht mehr für das Amt der Vorsitzenden kandidierte, für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz während ihrer Zeit als Vorsitzende des Ortsverbands. Zehiye Dörtlemez wird sich in Zukunft auf ihre Mandate als Stadtverordnete sowie als Bezirksverordnete konzentrieren.

Zum neuen Vorsitzenden des Ortsvorstands wählte der Parteitag Moritz Julian Ehlenz, der dem Vorstand bisher als stellvertretender Vorsitzender angehörte. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Professor Wilfried Löbach vom Parteitag einstimmig wiedergewählt. Als weitere Stellvertreter wurden Dr. Regina Eich-Brod sowie Ruben Lang gewählt, die beide dem Vorstand bisher als Beisitzer angehörten. Im Amt bestätigt wurden der Schatzmeister Horst Büngeler sowie der Schriftführer Dominique Löbach. Als Beisitzer gehören dem Vorstand erneut Dieter Mönnich, Klaus-Peter Lorenz sowie Tom Pätz an. Neu als Beisitzerin in den Vorstand gewählt wurde Frau Petra Olligschläger. Als Rechnungsprüfer wurden per Akklamation Dr. Martin Eßer und Michael Kubista gewählt.

Nach den Berichten der Mandatsträger in Bezirksvertretung und Rat zu aktuellen Themen sowie einem Bericht von Klaus Krummrich zur Bürgerinitiative zur Einrichtung einer Grundschule in Vilich-Müldorf stand ein Vortrag von Tom Pätz, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Mitglied der Beueler Liberalen, auf dem Programm. Tom Pätz berichtete über die Fusion der entwicklungspolitischen Organisationen, die Reform und die aktuellen Aufgaben der GIZ.

Abschließend beriet der Parteitag einen Antrag zur Erhaltung der Bezirksbibliothek Beuel, der nach kurzer Diskussion einstimmig beschlossen wurde.

Über Ludwig van B.

17. März 2011

von Petra Olligschläger

“‘Freiwilliger’ Verzicht auf Kultur?” – Unter diesem Motto stand das diesjährige Aschermittwochs-Fischessen der Beueler Liberalen, zu dem etwa 20 Teilnehmer nach Oberkassel gekommen waren. Die geschäftsführende Vorsitzende und Koordinatorin des Netzwerkes „Ludwig van B.“ – Musikalische Jugendarbeit in Bonn e.V., Dr. Solveig Palm, sprach über die Rolle der kulturellen Bildung in der kommunalen Kulturpolitik der Zukunft am Beispiel der Arbeit ihres Vereins.

Zusammengefunden haben sich in dem offenen Netzwerk „Ludwig van B.“ Schulen, Kulturinstitutionen, Vereine und Einzelpersonen, deren gemeinsames Anliegen es ist, die musikalische Jugendarbeit in Bonn weiterzuentwickeln. Ziel dabei ist, junge Menschen mit Spaß an sogenannte anspruchsvolle Musik heranzuführen. Die Ludwig-van-B.-„Werkstatt“ bietet Bonner Schülern kostenlos Workshops und Coachings zu so unterschiedlichen Themen wie klassischer Liedgesang, Bigband, Musiktheater, Klaviertrio und Musik-Moderation. Daraus entwickeln die Beteiligten jedes Jahr eine Fülle von Veranstaltungen, mit denen der Verein an die Öffentlichkeit tritt. Neben verschiedenen Musikreihen („Meisterklasse“ im Kulturzentrum Hardtberg, „Junge Bühne“ in der Posttower-Lounge) präsentiert sich das Netzwerk vor allem mit seinen viel gelobten Musiktheaterstücken, einem großen Bigband-Wettbewerb sowie dem Eröffnungsfest des Beethovenfestes „Bühne frei für Beethoven“, bei dem alljährlich über 1000 Bonner Schüler auf verschiedenen (Open-Air-)Bühnen in der Bonner Innenstadt auftreten. Während es im Musikunterricht in der Schule vor allem um Wissensvermittlung geht, steht bei „Ludwig van B.“ das aktive Spiel und die emotionale, psychosoziale Sensibilisierung der jungen Menschen im Vordergrund. Die Projekte zielen dabei sowohl auf die Breitenarbeit als auch auf die Förderung junger Spitzentalente. Ein besonders gelungenes Projekt allerdings, die Mozart-Oper „Der Schauspieldirektor“, das das Netzwerk in diesem Jahr noch einmal aufnehmen wird, wird keine Fortsetzung finden. Den Förderantrag für ein neues Musiktheaterprojekt hat die Stadt Bonn abgelehnt.

Einer kurzen Darbietung am Klavier von Felix Wahl, Meisterschüler an der Musikhochschule Köln, folgte eine angeregte Diskussion über die künftige Ausrichtung der Bonner Kulturpolitik. Einig waren sich die Anwesenden, dass eine offene Grundsatzdiskussion erforderlich ist. Die kulturelle Bedeutung einer Region habe auch Auswirkungen auf ihre Attraktivität als Wirtschaftsstandort. Nicht zuletzt der 250. Geburtstag von Beethoven im Jahr 2020 stellt die Stadt Bonn vor die Frage, wie sie ihr kulturelles Potential gestalten will. Die FDP Bonn kann hier ihr Profil zeigen.

FDP betont in der S13-Diskussion den Aspekt der Schnelligkeit

20. Oktober 2010

Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Frank Thomas, und die Fraktionsvorsitzende der FDP in der Bezirksvertretung Beuel, Zehiye Dörtlemez, appellieren an alle Teilnehmer der aktuellen Diskussion um die S13 und Alternativen für eine Anbindung Bonns an den Flughafen Köln/ Bonn: „Ohne einer der im Augenblick diskutierten Systemvarianten und Streckenvarianten eine Präferenz geben zu wollen, sollten alle Beteiligten folgenden Aspekt immer im Auge behalten: die zu realisierende Schienenanbindung an den Flughafen Köln/ Bonn muss vor allem eine schnelle und direkte Anbindung des Bonner HBF und des UN-Viertels mit dem Kongresszentrum an den Flughafen schaffen. Es besteht die Gefahr, dass in der weiteren Diskussion immer mehr Streckenvarianten ins Spiel gebracht werden, die mit zu vielen Haltepunkten den Aspekt der schnellen und direkten Anbindung aus dem Auge verlieren.“

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